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Zooplankton

Robuster Hüpferling

Acanthocyclops robustus

RL LC🔬 Zeigerart🦅 Wanderart

Der Robuste Hüpferling ist ein kleiner Ruderfußkrebs, der vor allem in nährstoffreichen Stillgewässern und langsam fließenden Bächen vorkommt. Er zeichnet sich durch einen kräftigen Körperbau und zwei seitlich getragene Eisäcke bei den Weibchen aus. Die Art ist bekannt für ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wasserqualitäten, einschließlich sauerstoffarmer Bedingungen. Er spielt eine zentrale Rolle im aquatischen Nahrungsnetz als Räuber von Kleinstlebewesen.

Details

👁️

Erkennungsmerkmale

Kräftiger Cephalothorax, Endglieder der Schwimmbeine mit spezifischer Bedornung, 5. Beinpaar zweigliedrig mit kurzem Endglied.

🐠

Sozialverhalten

Einzelgängerisch, bildet jedoch bei reichem Nahrungsangebot dichte Populationen.

🍽️

Ernährung

Räuberische Lebensweise; ernährt sich von Rotatorien, anderen kleinen Krebstieren, Protozoen und Detritus.

🎯

Jagdstrategie

Lauerjäger oder aktives Ergreifen der Beute mit den Maxillipeden bei Kontakt.

🥚

Laichsubstrat

Eier werden in paarigen Säckchen am Körper getragen, bis die Nauplius-Larven schlüpfen.

❄️

Überwinterung

Überwinterung als adultes Tier oder in späten Copepodid-Stadien im Sediment.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Wichtiges Bindeglied zwischen Mikrozooplankton und höheren Trophieebenen wie Fischen.

🦅

Natürliche Feinde

Jungfische, räuberische Insektenlarven (z.B. Libellenlarven), größere Zooplankter.

⚔️

Konkurrenzarten

Andere Cyclops-Arten wie Cyclops vicinus oder Mesocyclops leuckarti.

🌟

Ökosystemleistung

Regulierung von Protozoenpopulationen und Beitrag zum Nährstoffkreislauf.

⚠️

Bedrohungen

Starke chemische Belastung der Gewässer, invasive räuberische Arten.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Cyclopidae

Erkennungsmerkmale

Die Art gehört zum Acanthocyclops vernalis-robustus-Komplex. Charakteristisch sind die 17-gliedrigen ersten Antennen. Das Endglied des Endopoditen des 4. Schwimmbeins trägt am Außenrand einen Dorn (Unterschied zu A. vernalis). Die Furca-Äste sind etwa 3 bis 4 mal so lang wie breit und weisen keine Behaarung an den Innenrändern auf.

Fortpflanzung

Sexuelle Fortpflanzung; nach der Paarung bilden die Weibchen zwei Eiersäcke aus, die am ersten Abdominalsegment befestigt sind.

Wikipedia →