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Trockenrasenflora

Kriechende Hauhechel

Ononis repens

RL NT🔬 Zeigerart

Die Kriechende Hauhechel ist eine ausdauernde Pflanze mit niederliegenden, oft an den Knoten wurzelnden Stängeln, die meist keine oder nur weiche Dornen tragen. Sie zeichnet sich durch ihre drüsig-klebrige Behaarung und die charakteristischen rosa Schmetterlingsblüten aus, die einzeln in den Blattachseln stehen. Die Art bevorzugt sonnige, trockene und kalkreiche Standorte wie Trockenrasen, Böschungen oder Küstendünen. Als Leguminose lebt sie in Symbiose mit stickstofffixierenden Knöllchenbakterien.

Details

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Habitatfunktion

Nahrungshabitat für Wildbienen; Eiablageplatz für spezialisierte Schmetterlinge.

🧹

Nährstoffaufnahme

Aufnahme von Stickstoff primär durch Symbiose mit Rhizobien in Wurzelknöllchen.

🐟

Nahrungsquelle für

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus), Hauhechel-Spanner, verschiedene Hummeln und Solitärbienen.

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Nutzung durch Menschen

Wurzelextrakte werden traditionell als Diuretikum bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege genutzt.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Stickstofffixierung im Boden; Pionierpflanze; wichtige Nektar- und Pollenquelle für spezialisierte Insekten.

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Natürliche Feinde

Verschiedene Insektenlarven (Bläulinge), Weidevieh (trotz Bitterstoffen gelegentlich verbissen).

⚔️

Konkurrenzarten

Konkurrenzstarke Obergräser bei Eutrophierung oder ausbleibender Pflege der Standorte.

🌟

Ökosystemleistung

Bodenfestigung durch kriechendes Rhizom, Förderung der Bodenfruchtbarkeit durch Stickstoffbindung.

⚠️

Bedrohungen

Intensivierung der Landwirtschaft, Stickstoffeintrag aus der Luft, Verbuschung von Trockenrasen.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Fortpflanzung

Generativ über Samen und vegetativ über kriechende, bewurzelte Ausläufer (Rhizome/Stolonen).

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht gefährdet (LC)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Hauptbedrohungen

Eutrophierung durch Stickstoffeintrag, Aufgabe der extensiven Beweidung (Verbuschung), Umbruch von Magerrasen in Ackerland.

Wikipedia →