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Fisch

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss

RL LC🔬 Zeigerart🦅 Wanderart

Die Regenbogenforelle ist ein zu den Salmoniden gehörender Süßwasserfisch, der ursprünglich aus dem pazifischen Raum Nordamerikas stammt. Sie zeichnet sich durch ein rötliches Längsband entlang der Seitenlinie und zahlreiche kleine schwarze Punkte auf dem gesamten Körper sowie den Flossen aus. In Europa wurde sie Ende des 19. Jahrhunderts als Speisefisch eingeführt und ist heute aufgrund ihrer Robustheit in der Aquakultur und als Angelfisch weit verbreitet.

Details

👁️

Erkennungsmerkmale

Rosa-rotes Längsband; schwarze Punkte auf Rücken-, Fett- und Schwanzflosse; feinere Schuppen als die Bachforelle.

🐠

Sozialverhalten

In Fließgewässern oft territorial und einzelgängerisch; in Seen oder während der Wanderung oft in lockeren Schwärmen.

🍽️

Ernährung

Opportunistischer Räuber; ernährt sich von Insektenlarven, kleinen Krebstieren, Anneliden und mit zunehmender Größe von Fischen.

🎯

Jagdstrategie

Sichtjäger, der Beute entweder aus der Deckung heraus attackiert oder aktiv im Freiwasser jagt.

🥚

Laichsubstrat

Kiesgrund in flachen, schnell fließenden Gewässerabschnitten (Kieslaicher).

❄️

Überwinterung

Reduzierte Stoffwechselaktivität in tieferen, strömungsarmen und frostfreien Gewässerbereichen.

Ökologie

🌍

Ökologische Rolle

Spitzenprädatoren in Oberläufen von Flüssen; steht in direkter Nahrungskonkurrenz zur heimischen Bachforelle.

🦅

Natürliche Feinde

Fischotter, Graureiher, Kormoran, Hecht und größere Forellen.

⚔️

Konkurrenzarten

Bachforelle (Salmo trutta fario), Äsche (Thymallus thymallus).

🌟

Ökosystemleistung

Hoher ökonomischer Wert durch Aquakultur und als Zielart für den Angeltourismus.

⚠️

Bedrohungen

Gewässererwärmung durch Klimawandel, Habitatverlust durch Querverbauungen, Wasserverschmutzung.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Morphologie & Identifikation

Familie
Lachsfische (Salmonidae)
Körperlänge
25 – 120 cm
Maximalgröße
120
Gewicht
0.5 – 25.4 kg
Maximalgewicht
25.4
Lebenserwartung
4 – 11 years
Körperform
Torpedoförmig, seitlich leicht abgeflacht, mit einem kräftigen Schwanzstiel und einer Fettflosse.
Schuppenformel
135-150 (lateral line)
Flossenformel
D III-IV/10-12, A III-IV/8-12

Färbung

Silbrig-graue Grundfärbung mit einem charakteristischen rötlich-rosa Längsband entlang der Seitenlinie. Zahlreiche kleine schwarze Punkte auf dem Rücken, den Flanken sowie der Rücken- und Schwanzflosse.

Erkennungsmerkmale

Rosa Seitenband; Fettflosse vorhanden; schwarze Punkte auf der gesamten Schwanzflosse (Unterschied zur Bachforelle); Mundspalte reicht bis hinter das Auge; 135-150 Schuppen entlang der Seitenlinie.

Verwechslungsarten

Bachforelle (Salmo trutta fario), Atlantischer Lachs (Salmo salar), Meerforelle (Salmo trutta trutta).

Geschlechtsdimorphismus

Männchen entwickeln zur Laichzeit einen ausgeprägten Laichhaken am Unterkiefer und zeigen oft eine intensivere Färbung des Seitenbandes.

Habitat & Lebensraum

Tiefenbereich
0 – 200 m
Temperaturbereich
0 – 25 °C
pH-Bereich
6.5 – 8.5 pH

Fischregion

Forellenregion

Bevorzugte Zone

Pelagial und Benthal in kühlen Fließgewässern und sauerstoffreichen Seen.

Strömungspräferenz

Schnell fließende, turbulente Gewässer (rheophil).

Substratpräferenz

Kiesig-steiniger Untergrund (lithophil).

Sauerstoffbedarf

Sehr hoch, bevorzugt Sättigungswerte nahe 100% (> 7 mg/L).

Migration

Migrationstyp
Anadrom (Meer→Süßwasser)
Wanderdistanz
10 – 1000 km

Wanderverhalten

Teils stationär in Bächen, teils anadrom (Steelhead-Form), wandert zur Fortpflanzung in die Oberläufe von Flusssystemen.

Fortpflanzung

LaichzeitMär – Mai
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Laichtemperatur
4 – 12 °C
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