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Aquatisches Insekt

Langhornglasflügel-Köcherfliege

Leptocerus tineiformis

RL LC🔬 Zeigerart

Die Langhornglasflügel-Köcherfliege gehört zur Familie der Leptoceridae und ist vor allem in stehenden oder langsam fließenden Gewässern Mitteleuropas verbreitet. Charakteristisch sind die fadenförmigen Antennen, die beim Männchen die dreifache Körperlänge erreichen können. Die Flügel sind schmal, hyalin (glasartig) und weisen oft eine feine, helle Behaarung auf. Die Larven leben aquatisch und bauen transportable Köcher aus feinen Sandkörnern oder Pflanzenteilen.

Details

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Erkennungsmerkmale

Extrem lange Antennen (bis 3-fache Körperlänge), hyaline (glasartige) Vorderflügel, sehr schlanker Körperbau, oft ruhend auf Ufervegetation mit nach vorne gestreckten Antennen.

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Sozialverhalten

Imagines bilden in der Dämmerung oft kleine Schwärme über der Wasseroberfläche zur Partnerfindung.

🍽️

Ernährung

Die Larven sind Allesfresser (Omnivoren), die sich von Algen, Detritus und gelegentlich kleinen wirbellosen Tieren ernähren.

🎯

Jagdstrategie

Passives Sammeln und Abweiden von organischem Material und Aufwuchs auf Substraten.

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Laichsubstrat

Untergetauchte Wasserpflanzen oder Steine, an denen die Eier in einer Gallertmasse abgelegt werden.

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Überwinterung

Die Art überwintert als Larve im Gewässergrund oder an Wasserpflanzen.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Wichtiger Primärkonsument und Destruent im aquatischen Ökosystem; dient als bedeutende Nahrungsquelle für Fische und Vögel.

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Natürliche Feinde

Fische (z. B. Forellen, Barsche), Libellenlarven, räuberische Wasserwanzen, Vögel (Uferschwalben).

⚔️

Konkurrenzarten

Andere Köcherfliegenarten der Familie Leptoceridae wie Mystacides-Arten.

🌟

Ökosystemleistung

Beitrag zum Nährstoffkreislauf durch Zersetzung organischer Substanz; Glied in der Nahrungskette.

⚠️

Bedrohungen

Gewässerverschmutzung, Eutrophierung, Zerstörung von Ufervegetation und Verbauung von Stillgewässern.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Langhornfühler-Köcherfliegen

Erkennungsmerkmale

Extrem lange, fadenförmige Antennen (besonders bei Männchen), die die Körperlänge um das Mehrfache übertreffen. Vorderflügel schmal und langgestreckt.

Quellen

Wikipedia →