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Phytoplankton

Dreizack-Dinoflagellat

Tripos muelleri

RL LC🔬 Zeigerart🦅 Wanderart

Tripos muelleri (früher Ceratium tripos) ist ein weit verbreiteter, mariner Einzeller aus der Gruppe der Dinoflagellaten. Die Zelle ist durch eine robuste Hülle aus Zelluloseplatten geschützt und besitzt ein langes apikales Horn sowie zwei gebogene antapikale Hörner. Er lebt primär planktonisch und nutzt Photosynthese zur Energiegewinnung, zeigt jedoch oft mixotrophe Eigenschaften.

Details

💨

Sauerstoffproduktion

Produziert Sauerstoff als Nebenprodukt der Photosynthese im Epipelagial.

🏠

Habitatfunktion

Bildet die Nahrungsgrundlage für zahlreiche marine Organismen im Pelagial.

🧹

Nährstoffaufnahme

Nimmt anorganische Nährstoffe wie Nitrat und Phosphat aus dem Meerwasser auf.

🐟

Nahrungsquelle für

Copepoden, Krill, Fischlarven und diverse Muschelarten.

👤

Nutzung durch Menschen

Wissenschaftliches Studienobjekt zur Untersuchung von Meeresströmungen und ökologischen Veränderungen.

Ökologie

🌍

Ökologische Rolle

Wichtiger Primärproduzent und Basis des marinen Nahrungsnetzes; trägt zur Kohlenstofffixierung bei.

🦅

Natürliche Feinde

Zooplankton (z.B. Copepoden), kleine Fische und Filtrierer.

⚔️

Konkurrenzarten

Andere Phytoplankton-Arten wie Diatomeen (Kieselalgen).

🌟

Ökosystemleistung

Sauerstoffproduktion durch Photosynthese und Bindung von atmosphärischem CO2.

⚠️

Bedrohungen

Ozeanversauerung, übermäßige Eutrophierung und extreme Temperaturveränderungen durch den Klimawandel.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Erkennungsmerkmale

Große, gepanzerte Zellen mit einer dicken Theka aus Celluloseplatten. Das rechte antapikale Horn ist in der Regel kürzer als das linke. Die markante 'Dreizack'-Silhouette ist namensgebend.

Fortpflanzung

Asexuelle Vermehrung durch schräge Längsteilung der Zelle; sexuelle Vermehrung durch Bildung von Mikro- und Makrogameten ist dokumentiert.

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht bewertet (NE)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Status nicht auf Standardskala

Hauptbedrohungen

Ozeanversauerung (beeinträchtigt die Thekabildung), Klimawandel (Verschiebung der Verbreitungsgebiete nach Norden) und extreme Eutrophierung.

Schutzmaßnahmen

Allgemeiner Schutz der Meeresökosysteme durch die EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und Reduktion von Nährstoffeinträgen über Flusssysteme.

Wikipedia →