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Ufer-/Sumpfvegetation

Bittersüßer Nachtschatten

Solanum dulcamara

RL LC🔬 Zeigerart

Der Bittersüße Nachtschatten ist ein ausdauernder Halbstrauch, dessen Triebe im unteren Teil verholzen und kletternd oder niederliegend bis zu zwei Meter Länge erreichen. Die Pflanze bildet charakteristische violette Blüten mit leuchtend gelben, kegelförmig zusammengeschlossenen Staubbeuteln aus. Aus den Blüten entwickeln sich eiförmige, glänzend rote Beeren, die für den Menschen giftig sind. Sie besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, feuchte bis nasse Standorte wie Ufersäume, Gräben und Erlenbruchwälder.

Details

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Habitatfunktion

Strukturgeber in Röhrichten und Weidengebüschen; Versteckmöglichkeit für Amphibien.

🧹

Nährstoffaufnahme

Hohe Aufnahme von Nitrat aus dem Boden oder ufernahen Sedimenten.

🐟

Nahrungsquelle für

Vögel (Drosseln, Grasmücken), die die Beeren fressen; Raupen verschiedener Nachtfalter.

👤

Nutzung durch Menschen

Früher medizinisch genutzt (Stipites Dulcamarae) bei Hautleiden; heute wegen Giftigkeit meist nur Zierpflanze.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Bietet Deckung für Kleintiere in Uferbereichen; wichtige Futterpflanze für spezialisierte Insektenarten.

🌟

Ökosystemleistung

Uferstabilisierung durch Wurzelwerk; Nahrungsquelle für Vögel (Endozoochorie).

⚠️

Bedrohungen

Derzeit nicht gefährdet; lokale Bedrohung durch Entwässerung von Feuchtgebieten.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Fortpflanzung

Generativ über Samen (Verbreitung durch Vögel, Endozoochorie) und vegetativ durch Bewurzelung von Sprossabschnitten und Rhizomwachstum.

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht gefährdet (LC)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Hauptbedrohungen

Derzeit nicht gefährdet; lokale Bedrohung durch großflächige Entwässerung von Niedermooren und Bruchwäldern.

Wikipedia →