Feldahorn
Acer campestre
Der Feldahorn ist ein sommergrüner Baum oder Strauch, der Wuchshöhen von meist 10 bis 15 Metern erreicht. Er zeichnet sich durch seine charakteristischen, drei- bis fünflappigen Blätter und die oft vorkommenden Korkleisten an den Zweigen aus. Als anpassungsfähige Art besiedelt er eine Vielzahl von Standorten, von trockenen Gebüschen bis hin zu kalkreichen Auwäldern.

Details
Sauerstoffproduktion
Produziert Sauerstoff durch Photosynthese während der Vegetationsperiode.
Habitatfunktion
Strukturgebendes Element in Waldrändern, Hecken und Auwäldern; bietet Schutzraum für Kleinsäuger.
Nährstoffaufnahme
Nimmt Stickstoff und Mineralstoffe aus dem Boden auf; moderater Nährstoffbedarf.
Nahrungsquelle für
Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlingsraupen (z.B. Ahorneule) und Vögel (Samen).
Nutzung durch Menschen
Verwendung als robustes Werkzeugholz, Drechslerholz sowie als beliebte Heckenpflanze im Gartenbau.
Ökologie
Ökologische Rolle
Wichtige Nährpflanze für Insekten; bietet Nistplätze für Vögel und trägt durch leicht zersetzbares Laub zur Humusbildung bei.
Natürliche Feinde
Rehe (Verbiss), verschiedene Insektenlarven und Gallmilben.
Konkurrenzarten
Andere Laubbaumarten wie Rotbuche oder Hainbuche bei zunehmender Beschattung.
Ökosystemleistung
Erosionsschutz, Kohlenstoffspeicherung, Windschutz in Agrarlandschaften und Bereitstellung von Nektar.
Bedrohungen
Zerstörung von Heckenstrukturen, intensive Forstwirtschaft und Klimawandel (extreme Trockenheit).
Wissenschaftlicher Steckbrief
Steckbrief
Schutz & Bedrohung
Hauptbedrohungen
Verlust von Lebensräumen in Flussauen; forstliche Verdrängung durch konkurrenzstärkere Arten wie Buche oder Esche.