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Phytoplankton

Wohlgestaltete Eudorina

Eudorina elegans

RL LC🔬 Zeigerart

Eudorina elegans ist eine mikroskopisch kleine, koloniebildende Grünalge, die typischerweise aus 16 oder 32 Einzelzellen besteht. Diese Zellen sind in einer kugeligen oder ellipsoiden Gallerthülle angeordnet und verfügen jeweils über zwei Geißeln, die eine koordinierte Fortbewegung ermöglichen. Die Art ist weltweit in stehenden, meist nährstoffreichen Süßwassergelegenheiten verbreitet.

Details

💨

Sauerstoffproduktion

Produziert Sauerstoff als Nebenprodukt der Photosynthese.

🏠

Habitatfunktion

Bietet Nahrung für Primärkonsumenten.

🧹

Nährstoffaufnahme

Nimmt Stickstoff und Phosphor direkt aus der Wassersäule auf.

🐟

Nahrungsquelle für

Zooplankton und planktivore Jungfische.

👤

Nutzung durch Menschen

Wird in der biologischen Forschung als Modellorganismus für die Evolution der Vielzelligkeit genutzt.

Ökologie

🌍

Ökologische Rolle

Wichtiger Primärproduzent im Pelagial von Süßwasserökosystemen.

🦅

Natürliche Feinde

Filtrierendes Zooplankton wie Daphnien und Rädertiere.

⚔️

Konkurrenzarten

Andere Phytoplankton-Arten wie Volvox oder Pandorina.

🌟

Ökosystemleistung

Sauerstoffproduktion und Grundlage der Nahrungskette im Gewässer.

⚠️

Bedrohungen

Übermäßige Herbizidbelastung und extreme Versauerung von Gewässern.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Erkennungsmerkmale

Zellen innerhalb der Gallerte deutlich voneinander getrennt (im Gegensatz zu Pandorina); Zellen meist von gleicher Größe; Gallerthülle oft mit deutlichen Schichten oder Fortsätzen am Hinterende; phototaktische Orientierung der Kolonie.

Fortpflanzung

Asexuell durch multiple Zellteilung, wobei jede Zelle der Mutterkolonie eine neue Tochterkolonie bildet; sexuell durch Oogamie (Befruchtung kleiner männlicher Spermatozoiden mit großen weiblichen Eizellen).

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht bewertet (NE)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Status nicht auf Standardskala

Hauptbedrohungen

Gefährdung primär durch extreme Versauerung der Gewässer oder toxische Kontamination durch Herbizide; insgesamt weit verbreitet.

Schutzmaßnahmen

Schutz und Renaturierung von Stillgewässern; Management des Nährstoffeintrags zur Vermeidung von Hypertrophierung.

Wikipedia →