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Bakterium/Virus

Pseudomonaden

Pseudomonas

RL NE🔬 Zeigerart

Pseudomonas ist eine Gattung gramnegativer, stäbchenförmiger Bakterien, die zur Familie der Pseudomonadaceae gehören. Sie sind bekannt für ihre enorme metabolische Vielseitigkeit und kommen weltweit im Boden, im Wasser und als Teil der Mikrobiota von Pflanzen und Tieren vor. Viele Arten sind aerob und bewegen sich mithilfe von polaren Flagellen fort. Einige Vertreter sind bedeutende Krankheitserreger, während andere in der Biotechnologie und beim Schadstoffabbau eine zentrale Rolle spielen.

Details

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Erkennungsmerkmale

Gram-negative Stäbchen, polare Begeißelung (ein oder mehrere Flagellen), Oxidase-positiv, meist obligat aerob, Bildung von Pigmenten (z. B. Pyocyanin oder Fluorescein) möglich.

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Sozialverhalten

Können Biofilme bilden und über Quorum Sensing miteinander kommunizieren, um Gruppenverhalten zu koordinieren.

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Ernährung

Überwiegend chemoorganotroph; nutzen eine extrem breite Palette an organischen Verbindungen als Energiequelle, inklusive Kohlenhydrate, Alkohole und aromatische Verbindungen.

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Überwinterung

Überdauerung durch metabolische Inaktivität oder in geschützten Habitaten (Boden, Wasser).

Ökologie

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Ökologische Rolle

Wichtige Destruenten im Stoffkreislauf, Abbau von komplexen organischen Stoffen, teilweise symbiontisch mit Pflanzen (Wachstumsförderung) oder pathogen für Tiere und Pflanzen.

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Natürliche Feinde

Bakteriophagen, Protozoen (z. B. Amöben und Wimpertierchen).

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Konkurrenzarten

Andere Boden- und Wasserbakterien wie Bacillus-Arten oder Enterobakterien.

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Ökosystemleistung

Abbau von Schadstoffen (Bioremediation), Stickstofffixierung (einige Arten), Förderung der Pflanzengesundheit durch Unterdrückung von Bodenpathogenen.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Pseudomonadaceae

Lebensraum

Ubiquitär in der Umwelt verbreitet; bevorzugt feuchte Habitate wie Süßwasser, Abwasser, feuchte Böden und die Rhizosphäre von Pflanzen.

Ökologische Rolle

Wichtige Destruenten im Kohlenstoffkreislauf; Abbau von komplexen organischen Verbindungen und Schadstoffen (Bioremediation); Förderung des Pflanzenwachstums durch Unterdrückung von Pathogenen.

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