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Zooplankton

Grüner Hüpferling

Megacyclops viridis

RL LC🔬 Zeigerart🦅 Wanderart

Der Grüne Hüpferling ist einer der größten und häufigsten Vertreter der Cyclopiden in Mitteleuropa. Er besiedelt nahezu alle Arten von Stillgewässern, von kleinen Pfützen bis hin zur Uferregion großer Seen. Die Art ist für ihre charakteristische, ruckartige Schwimmweise und ihre räuberische Ernährung bekannt. Megacyclops viridis zeigt eine hohe Toleranz gegenüber verschiedenen Umweltbedingungen und ist oft ganzjährig zu finden.

Details

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Erkennungsmerkmale

Kräftiger, birnenförmiger Körper; erste Antennen kurz (erreichen kaum das Ende des ersten Körpersegments); Weibchen mit zwei seitlich abstehenden Eisäcken; oft grünliche oder bräunliche Färbung.

🐠

Sozialverhalten

Überwiegend einzelgängerisch, kann aber bei hohem Nahrungsangebot in großen Dichten auftreten.

🍽️

Ernährung

Räuberische Lebensweise; ernährt sich von Rädertierchen, kleinen Krebstieren, Einzellern und gelegentlich Fischlarven oder Algen.

🎯

Jagdstrategie

Aktiver Lauerjäger, der Beute mit den Mundwerkzeugen greift, sobald sie in Reichweite schwimmt.

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Laichsubstrat

Eier werden in Eisäcken direkt am Körper des Weibchens getragen.

❄️

Überwinterung

Überwinterung als adultes Tier oder in späten Copepodit-Stadien, oft im Sediment oder in tieferen Wasserschichten.

Ökologie

🌍

Ökologische Rolle

Wichtiges Bindeglied zwischen Mikrozooplankton und höheren Trophieebenen wie Fischen.

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Natürliche Feinde

Jungfische, räuberische Insektenlarven (z.B. Libellenlarven), Wassermilben und andere größere Zooplankter.

⚔️

Konkurrenzarten

Andere große Cyclopiden-Arten wie Macrocyclops albidus.

🌟

Ökosystemleistung

Regulation von Populationen kleinerer Zooplankter und Beitrag zum Nährstoffkreislauf.

⚠️

Bedrohungen

Eintrag von Insektiziden in Gewässer, extreme Versauerung und Habitatverlust durch Trockenlegung.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Cyclopidae

Erkennungsmerkmale

Größte einheimische Art der Cyclopidae. Das 5. Bein ist zweigliedrig, wobei das Endglied zwei kräftige, etwa gleich lange Dornen trägt. Die Furkaläste sind meist 3- bis 4-mal so lang wie breit und weisen an den Innenrändern eine feine Behaarung auf. Die erste Antenne besteht aus 17 Gliedern.

Fortpflanzung

Ausschließlich sexuelle Fortpflanzung. Weibchen tragen zwei seitlich angeordnete Eiersäcke. Die Entwicklung verläuft über 6 Nauplius- und 5 Copepodidstadien bis zum Adultus.

Rolle im Nahrungsnetz

Wichtiger Sekundärkonsument und Prädator im litoralen Nahrungsnetz; reguliert Populationen von Mikrocrustaceen und dient als energiereiche Nahrungsquelle für höhere Trophieebenen.

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht bewertet (NE)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Status nicht auf Standardskala

Hauptbedrohungen

Verlust von Kleingewässern durch Trockenlegung, Zerstörung der Ufervegetation (Entkrautung) und übermäßiger Eintrag von Insektiziden aus der Landwirtschaft.

Wikipedia →