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Auenwald/Ufergehölz

Gewöhnliche Traubenkirsche

Prunus padus

RL LC🔬 Zeigerart

Die Gewöhnliche Traubenkirsche wächst als Strauch oder Baum und erreicht Höhen von bis zu 15 Metern. Sie ist vor allem in Auenwäldern und an Bachläufen verbreitet und bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Standorte. Im Frühjahr bildet sie auffällige, hängende weiße Blütentrauben, die einen intensiven Duft verströmen. Die Rinde hat einen charakteristischen Bittermandelgeruch, und die kugeligen, schwarzen Früchte dienen vielen Vögeln als wichtige Nahrungsquelle.

Details

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Sauerstoffproduktion

Produziert Sauerstoff durch Photosynthese während der Vegetationsperiode.

🏠

Habitatfunktion

Strukturbildner in der Strauchschicht von Wäldern, Brutplatz für Singvögel.

🧹

Nährstoffaufnahme

Nimmt Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor effizient aus dem feuchten Oberboden auf.

🐟

Nahrungsquelle für

Bienen, Schwebfliegen, Drosseln, Stare, Seidenschwänze, Raupen der Gespinstmotte.

👤

Nutzung durch Menschen

Verwendung der Früchte für Gelees oder Liköre (gekocht), Holz für Drechslerarbeiten und Schnitzereien, Zierbaum in Gärten.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Wichtige Nektar- und Pollenquelle für Insekten im Frühjahr; Hauptwirtspflanze für die Traubenkirschen-Gespinstmotte; Früchte fördern die endozoochore Ausbreitung durch Vögel.

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Natürliche Feinde

Gespinstmotten (Raupenfraß), Pilze wie die Narrentaschenkrankheit (Taphrina padi).

⚔️

Konkurrenzarten

Konkurriert an feuchten Standorten mit Erlen (Alnus) und Weiden (Salix).

🌟

Ökosystemleistung

Bodenfestigung in Uferbereichen, Bereitstellung von Lebensraum und Nahrung für die lokale Fauna, Kohlenstoffspeicherung.

⚠️

Bedrohungen

Verlust von Feuchtgebieten durch Entwässerung, forstwirtschaftliche Umwandlung von Auwäldern.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Rosengewächse

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht gefährdet (LC)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Hauptbedrohungen

Verlust von Feuchtgebieten durch Entwässerung, Flussbegradigungen und Grundwasserabsenkung; forstliche Verdrängung durch Hybrid-Pappeln.

Wikipedia →