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Aquatisches Insekt

Glänzende Smaragdlibelle

Somatochlora metallica

RL LC§ Geschützt🔬 Zeigerart

Die Glänzende Smaragdlibelle ist eine auffällige Libellenart mit einem durchgehend metallisch-grünen Körper und leuchtend grünen Augen bei adulten Tieren. Sie besiedelt bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer, die oft von Bäumen beschattet sind oder in Waldnähe liegen. Die Männchen sind für ihren ausdauernden Patrouillenflug entlang der Uferlinie bekannt, wobei sie kaum Beute- oder Ruhepausen einlegen. Die Larvenentwicklung findet im Gewässergrund statt und dauert in der Regel zwei bis drei Jahre.

Details

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Erkennungsmerkmale

Körper metallisch grün, Stirn mit gelben Seitenflecken, Augen leuchtend grün, Hinterleibsanhänge der Männchen charakteristisch geformt.

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Sozialverhalten

Solitär lebend; Männchen zeigen ein ausgeprägtes Territorialverhalten und verteidigen Uferabschnitte gegen Rivalen.

🍽️

Ernährung

Imagines jagen Fluginsekten (Mücken, Fliegen); Larven ernähren sich räuberisch von Wasserinsekten, Kaulquappen und kleinen Krebstieren.

🎯

Jagdstrategie

Imagines sind aktive Flugjäger; Larven sind Lauerjäger im Sediment.

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Laichsubstrat

Eier werden im Flug in lockeres Ufersubstrat, Schlamm oder zwischen Wasserpflanzen eingestochen.

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Überwinterung

Überwinterung erfolgt als Larve im Sediment am Gewässergrund.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Wichtiger Prädator zur Regulation von Insektenpopulationen in aquatischen und terrestrischen Habitaten.

🦅

Natürliche Feinde

Vögel (z.B. Baumfalke), größere Libellen; Larven werden von Fischen und Wasserkäfern gefressen.

⚔️

Konkurrenzarten

Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea), andere Falkenlibellen.

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Ökosystemleistung

Biologische Schädlingskontrolle durch den Verzehr von Mücken.

⚠️

Bedrohungen

Verlust von naturnahen Uferbereichen, Gewässerverschmutzung und Klimawandel (Austrocknung von Habitaten).

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Falkenlibellen

Erkennungsmerkmale

Gelbe Stirnflecken (Unterschied zu Cordulia aenea); das Abdomen des Männchens ist am 3. Segment stark eingeschnürt und ab dem 5. Segment keulenförmig verbreitert. Die Weibchen besitzen eine auffällige, senkrecht nach unten abstehende Legeröhre (Vulvarschuppe).

Rolle im Nahrungsnetz

Wichtiger Prädator im aquatischen und terrestrischen Ökosystem; reguliert Insektenpopulationen; dient selbst als Beute für größere Prädatoren.

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht gefährdet (LC)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Hauptbedrohungen

Eutrophierung der Gewässer, Verlust von Ufervegetation durch Verbauung, Austrocknung von Kleingewässern infolge des Klimawandels, intensive forstwirtschaftliche Nutzung an Waldgewässern.

Bestandstrend

In Deutschland weit verbreitet und meist stabil, in einigen südlichen Regionen oder bei fortschreitender Austrocknung von Habitaten lokal rückläufig.

Schutzmaßnahmen

Schutz und Renaturierung von Uferzonen, Erhalt von Waldtümpeln und naturnahen Fließgewässern, Reduktion von Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft.

Wikipedia →