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Ufer-/Sumpfvegetation

Wasserdost

Eupatorium cannabinum

RL LC🔬 Zeigerart

Der Wasserdost ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 50 und 150 Zentimetern erreicht. Er zeichnet sich durch seine gegenständigen, meist handförmig drei- bis fünfteilig gefiederten Blätter und die dichten, schirmtraubigen Blütenstände aus. Die zahlreichen kleinen Blütenkörbchen sind meist von hellrosa bis purpurner Farbe und erscheinen von Juli bis September.

Details

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Habitatfunktion

Dient als Deckung für Kleinsäuger und Amphibien in Ufernähe sowie als Eiablageplatz für Insekten.

🧹

Nährstoffaufnahme

Hohe Aufnahme von Stickstoff und Phosphat aus dem Ufersubstrat.

🐟

Nahrungsquelle für

Nektarquelle für Schmetterlinge (z.B. Russischer Bär, Admiral), Schwebfliegen und Bienen.

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Nutzung durch Menschen

Ehemals als Heilpflanze (immunstimulierend, diuretisch) genutzt; heute wegen lebertoxischen Pyrrolizidinalkaloiden kaum noch medizinisch verwendet.

Ökologie

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Ökologische Rolle

Wichtige Nektarpflanze für zahlreiche Insektenarten und Pionierpflanze in feuchten Kahlschlägen.

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Natürliche Feinde

Diverse Insektenlarven (Minierfliegen), Huftiere (Gelegenheitsverbiss).

⚔️

Konkurrenzarten

Andere Hochstauden feuchter Standorte wie das Echte Mädesüß oder die Brennnessel.

🌟

Ökosystemleistung

Unterstützung der Biodiversität durch Bereitstellung von Nahrung für Bestäuber; Uferstabilisierung.

⚠️

Bedrohungen

Entwässerung von Feuchtgebieten und intensive Uferpflege.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Korbblütler (Asteraceae)

Fortpflanzung

Generativ über windverbreitete Achänen (Pappus vorhanden) und vegetativ durch Ausläuferbildung des Rhizoms.

Schutz & Bedrohung

IUCN Rote-Liste-StatusNicht gefährdet (LC)
LC
NT
VU
EN
CR
EW
EX

Hauptbedrohungen

Entwässerung von Feuchtgebieten, intensive Uferverbauung, übermäßige Mahd von Ufersäumen und invasive Neophyten (z.B. Drüsiges Springkraut).

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