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Spinnentier

Feld-Nachtwolfspinne

Trochosa ruricola

RL LC🔬 Zeigerart

Die Feld-Nachtwolfspinne ist eine kräftig gebaute Spinne aus der Familie der Wolfspinnen (Lycosidae). Sie erreicht eine Körperlänge von bis zu 15 mm und weist eine bräunliche Grundfärbung mit einem charakteristischen hellen Mittelstreifen auf dem Vorderkörper auf. Die Art ist vorwiegend nachtaktiv und verbringt den Tag in selbstgegrabenen Wohnröhren oder unter Steinen und Totholz.

Details

👁️

Erkennungsmerkmale

Hellbrauner Mittelstreifen auf dem Carapax mit zwei dunklen Längsstrichen im vorderen Drittel; kräftige Beine ohne Dornenbewehrung wie bei Pardosa-Arten.

🐠

Sozialverhalten

Einzelgängerisch; zeigt ausgeprägtes Balzverhalten und innerartliche Aggression außerhalb der Paarungszeit.

🍽️

Ernährung

Insekten, Asseln und andere kleine Gliederfüßer.

🎯

Jagdstrategie

Aktiver Lauerjäger am Boden; nutzt keine Fangnetze.

🥚

Laichsubstrat

Eier werden in einem seidenen Kokon geschützt, der an den Spinnwarzen getragen wird.

❄️

Überwinterung

Überwinterung als subadultes oder adultes Tier in Erdröhren oder tief in der Streuschicht.

Ökologie

🌍

Ökologische Rolle

Wichtiger Prädator zur Regulierung von Insektenpopulationen in der Krautschicht und am Boden.

🦅

Natürliche Feinde

Vögel, Spitzmäuse, Wegwespen (Pompilidae) und größere Spinnenarten.

⚔️

Konkurrenzarten

Andere Wolfspinnen der Gattungen Trochosa und Pardosa sowie Laufkäfer.

🌟

Ökosystemleistung

Natürliche Schädlingskontrolle in Agrarökosystemen durch Verzehr von Blattläusen und anderen Schadinsekten.

⚠️

Bedrohungen

Intensive Landwirtschaft, hoher Pestizideinsatz und der Verlust von Brachflächen.

Wissenschaftlicher Steckbrief

Steckbrief

Familie
Wolfspinnen

Erkennungsmerkmale

Gattungstypische dunkle Längsstriche im hellen Medianband des Prosomas. Von der sehr ähnlichen T. terricola durch das Fehlen von Krallen an den männlichen Pedipalpen und die Bevorzugung feuchterer Habitate zu unterscheiden. Männchen besitzen zudem auffällig verdickte, dunkle Taster-Endglieder (Cymbium).

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